Dienstag, 4. Januar 2011

Dioxin Ferkel

Es gibt mal wieder frisches Dioxin im Essen. Ist aber nicht weiter gefährlich:

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sah zunächst keine Gefahr für Verbraucher. "Eine akute Gesundheitsgefahr besteht nicht", sagte ein Sprecher.

Fragt sich nur wie die das so sehen können? War das vielleicht nur ein kurzzeitiger, bedauernswerter Einzelfall?

Ein Futtermittelhersteller hatte technische Fette verwendet, die nicht in die Nahrungskette gelangen dürfen. Offenbar verarbeitete die Firma die Reste aus der Diesel-Produktion jedoch schon seit Jahren - und gab ihre Leichtfertigkeit zu.

Na ja, aber jetzt wo sie das heraus gefunden haben kann man doch sicher wieder unbesorgt seine Lebensmittel im örtlichen Supermarkt besorgen, oder?

In Thüringen wurde bekannt, dass eine Schweinezuchtanlage 52 Tonnen belastetes Futter von einem Werk aus Sachsen-Anhalt bekommen und komplett verfüttert hat. Die damit gefütterten Ferkel seien bereits verkauft, teilte das Agrarministerium in Erfurt mit. Wohin, müsse nun geklärt werden.

Also den Spanferkel Abend nächste Woche sollte man dann evtl. doch streichen. Wie viele Ferkel man wohl mit 52 Tonen Tierfutter auf Verkaufsgröße züchten kann?

Update: Wie gesagt gibt es hier überhaupt keine Gefahr für den Verbraucher ... bitte gehen sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen.