Freitag, 10. Dezember 2010

Aufmerksamkeitskrieg

Ich weiß nicht wie es euch geht aber irgendwie finde ich Obama nach dem Lesen dieses Artikels fast sympathischer als vorher ... was für ein Kindergarten, unglaublich. Alle wollen mit Papa Obama spielen...aber der hat keine Lust...zumindest nicht wenn er nicht dafür bezahlt wird:

Über Spaniens Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero und dessen Minister notieren amerikanische Diplomaten: "Aus innenpolitischen Gründen wollen sie unbedingt einen US-EU-Gipfel ausrichten. Kommt kein Besuch des Präsidenten zustande, würde das als großes Versagen von Zapatero angesehen." Dessen Begehren lasse sich für die eigenen Zwecke bestens einsetzen, analysiert das US-Memo weiter - man könne von dem Spanier für eine Gipfelzusage konkrete Hilfe etwa zu Afghanistan, Iran oder Guantanamo verlangen.

Oder hier mal der Kostenvoranschlag für einen merkelschen Profilierungsbesuch auf Bushs Ranch in Texas noch bevor der Obama der Papa wurde:

Aber dafür könne man einen Preis verlangen, so das Memo: Im Gegenzug könne Bush, damals noch US-amerikanischer Präsident, die Kanzlerin auf Fortschritte bei "Schlüsselthemen" verpflichten. Etwa beim Afghanistan-Engagement der Deutschen.

Da wird die Chance auf persönliche Profilierung mit dem Versprechen bezahlt das eigene Land tiefer in den Krieg zu führen. Arschkriecherei auf globalem Niveau, mit unabsehbaren Folgen für die andere bezahlen müssen.